Über uns


 

Gerfried Hoppmann, Jahrgang 1949, aktiver Jäger seit 1970, Hundeführer (DJT u. Vorstehhunde) seit 1975. Seit dem Juli 2009 beruflicher Ruheständler und noch mehr als bisher schon jagdlich aktiv.

Sabine Hoppmann, Jahrgang 1958, Jägerin seit 2008, ist ebenfalls hundeverrückt und jagdlich passioniert. Seit April 2010 besitzt Sabine die DL-Hündin Ina von Heek (Nr. DL116/10, gew. 11.2.2010). Diese sehr vielversprechende Hündin absolvierte am 09.04.2011 die VJP mit 71 Punkten und am 01.10.2011 die HZP und die Brauchbarkeitsprüfung mit 176 Punkten. Im Herbst 2012 ist dann die VGP das Ziel.

Seit 1975 leben in unserem Haushalt und auf unserem ca. 3.400qm großen hundegerechten Grundstück, sowohl „Deutsche Jagdterrier“ als auch Vorstehhunde. Bei den Vorstehhunden waren es zu Anfang 2 DK, dann führte ich 20 Jahre lang 6 langhaarige Weimaraner, bis dann ab 2003 der Wechsel zu den DL erfolgte. Mein letzter „Weimaraner-Langhaar“ war übrigens ein absoluter Ausnahmehund, der sowohl auf Niederwild, als auch auf der Stöberjagd auf Sauen absolute Spitzenleistungen brachte, bis er uns dann im Alter von fast 12 Jahren verließ. Leider war er bis auf Standlaut weder Spurlaut noch Sichtlaut.

Wegen des Lautes wechselte ich dann 2003 zum Deutsch-Langhaar. Aktuell führe ich den passionierten und hoch veranlagten, jedoch dennoch führigen Rüden Thor vom Wasserplatz (Rufname Odin, gew. 15.4.2006, ÖHZB 5428).

 

Odin hat mittlerweile nach Beendigung seiner Ausbildungszeit folgende Leistungen erbracht:

VJP 72 Punkte (Spur 11)

HZP 180 Punkte (Stöbern m. leb. Ente 11 u. Vorstehen 11) (Schorlemer HZP)

HZP 180 Punkte (Stöbern mit leb. Ente 11 und Vorstehen 11) mit Brauchbarkeit

VGP m. 600m Schweiß-Übernachtfährte 1. Preis/Suchensieger 333 Punkte

Härtenachweis mit 8 Monaten, Bringtreue, Lautjagernachweis, Verlorenbringer­-Nachweis mit Spurlaut und das Leistungszeichen für die Arbeit am Schwarzwild.

 

Sein Einsatzschwerpunkt liegt jedoch auf der Niederwildjagd. Durch konsequente Hege ist der Fasanenbesatz im eigenen Revier erfreulich gut. Sowohl auf Federwild als auch auf Haarwild (Hase/Fuchs) ist er ein sicherer und verlässlicher Verlorenbringer, bei Gesellschaftsjagden ein ausgesprochen angenehmer und verträglicher Jagdhelfer. Er ist auf dem besten Wege, ebenfalls als ein ausgesprochener Ausnahmehund sich in meiner Erinnerung und bei meinen Jagdfreunden einen festen Platz zu sichern.
Schon jetzt, im Alter von erst vier Jahren, ist er sowohl bei der Arbeit vor dem Schuß, als auch bei der Arbeit nach dem Schuß als außergewöhnlich sicherer und verläßlicher Verlorenbringer in unseren heimischen Revieren bekannt und ein gern gesehener Jagdhelfer.

Im Dezember 2010 gelang es ihm zwei unbeschossene Füchse zu greifen und abzutun. Ein dritter Fuchs, recht weit beschossen, flüchtete außer Sicht von Odin. Nach ca. drei Minuten auf der Fluchtspur angesetzt, gelang es ihm den sich mittlerweile in Sicherheit wähnenden Fuchs zu finden und ebenfalls abzutun und nach ca. 10-15 Minuten sauber zu bringen. Ähnliche Arbeiten auf kranke und scheinbar verlorene Hasen und geflügelte Fasane erbrachte er ebenfalls. Ein echter Verloren-Bringer par Excellence.

 

Unsere ebenfalls seit 1975 schon immer gleichzeitig geführten „Deutschen Jagdterrier“ wurden ursprünglich ausschließlich mangels Schwarzwild nur zur Baujagd eingesetzt. Seit ca. 1995 verlagerte sich der Einsatzbereich unserer vielseitigen schwarzen Gesellen immer mehr auf die Stöberjagd auf Schwarzwild, so dass in den letzten Jahren dieser Arbeitsbereich den absoluten Schwerpunkt bildet.

Auch unsere jeweiligen Vorstehhunde, die bis dato nur auf Niederwild geführt wurden, ergänzen bei geeignetem Gelände nach entsprechender Einarbeitung am Schwarzwild die Jagdterrier.

Es ist schon sehr praktisch und erfolgreich, wenn man als Hundeführer im Treiben mit durchgeht und die Jagdterrier frei und weiträumig stöbern, während der geeignete Vorsteh­hund den Nahbereich auf Sauen absucht. Besonders bei Forstgattern und kleineren sauenverdächtigen Einständen ist diese Arbeitsweise erfolgreich.
Gesundheitliche Einschränkungen (neues Kniegelenk und neues Hüftgelenk) führen zwischenzeitlich jedoch dazu, daß ich je, nach Schwierigkeit des Jagdgeländes, mehr und mehr meine Hunde vom Stand schnallen muß.
Bei meinen selbstständig arbeitenden und frei stöbernden Hunden jedoch kein Problem. Für die Jagdleitung, die Wert auf Strecke bzw. effektive Jagd legt, sogar eher vorteilhaft.

 

Um das Schwarzwild noch wirksamer und erfolgreicher zu bejagen und gleichzeitig den stark angestiegenen Anfragen der Revierinhaber gerecht zu werden, sammelte und vereinte ich etwa ab dem Jahr 2000 geeignete Hundeführer aus der Region mit an Sauen jagenden Stöberhunden. Daraus entstand dann die Stöberhundgruppe Mittelweser.

 

Diese Gruppe besteht derzeit aus etwa 10-12 Hundeführern mit 18-20 Stöberhunden.

 

Ab etwa Ende Juli beginnt die Saison mit den Maisjagden und klingt Ende Januar mit den letzten Waldjagden aus. Eine anstrengende Zeit liegt dann hinter den Führern und ihren fleißigen Saujägern – aber alle wollen es ja so.


Minden, 11.10.2011

Das Team!!!

 

Das Team!!!

 

Das Team!!!

 



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